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Das Polenmuseum bleibt Rapperswil erhalten!

01.07.2022

„Das Polenmuseum bleibt in Rapperswil” - verkündete der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Kultur Polens Prof. Piotr Gliński während eines Besuchs in der Stadt. Dabei hat er den künftigen Sitz des Museums vorgestellt – das traditionsreiche historische Haus «Schwanen». Zugleich wurde eine Absichtserklärung zur Gründung einer neuen Kultureinrichtung unterzeichnet. Diese wird im Auftrag des Kulturministeriums, des Vereins der Freunde des Polenmuseums sowie der Kulturstiftung «Libertas» das neue Polenmuseum führen. An den Bemühungen um dies Lösung war die Botschaft der Republik Polen in Bern aktiv beteiligt.

Schwanen

An der Veranstaltung nahmen u.a. Staatssekretär im polnischen Aussenministerium Szymon Sękowski vel Sęk, stellvertretender Staatssekretär im EDA Patric Franzen, Botschafterin Iwona Kozłowska, Direktorin des Polenmuseums Anna Buchmann, Präsident des Vereins der Freunde des Polenmuseums Marek Wieruszewski, Präsident des Stiftungsrats der Polnischen Kulturstiftung «Libertas» Piotr Mojski sowie stellvertretender Direktor des Pilecki-Instituts Wojciech Kozłowski. 

Der Kulturminister erinnerte daran, dass im Jahre 2020 das 150. Jubiläum der Gründung des Polenmuseums in Rapperswil gefeiert wurde. Dieses gehört zu den ältesten polnischen Institutionen überhaupt. «Die heutige Veranstaltung ist eine symbolische Krönung des Werkes des Museumsgründers. Das Museum bekommt eine neue institutionelle Form unter der Obhut eines unabhängigen polnischen Staates» - sagte Piotr Gliński. 

Die Entscheidung für den «Schwanen» als neuen Sitz des Museums ist auch kein Zufall, denn 1870 wurde die Gründungsurkunde des ursprünglichen Polenmuseums, das auf Schloss Rapperswil zu Hause war, im «Schwanen» unterzeichnet. Im 19. Jahrhundert war das Haus ein Zentrum des Soziallebens und ein Treffpunkt für die in der Schweiz lebenden Polen.

«Der Erwerb des ‘Schwanens’ ist Ausdruck einer besonderen Verantwortung des polnischen Staates für das sich im Ausland befindende polnische Kulturerbe» - erklärte der Kulturminister und kündigte einen interdisziplinären Ansatz bei dem neuen Polenmuseum an, das Bildungs-, Kunst- und Ausstellungsprojekte verbinden wird. Die Tätigkeit des Museums wird durch eine Filiale des Pilecki-Instituts ergänzt, die u.a. die Geschichte der Ładoś-Gruppe aufarbeiten wird.

Der «Schwanen» soll wieder zu einem Zentrum des kulturellen und intellektuellen Lebens werden, zu einem Begegnungsort für Wissenschaftler:innen und Medienschaffende, zu einem Ort der internationalen Debatte – betonte der stellvertretende Ministerpräsident Polens.
 

Foto: Danuta Matloch

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