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Kunst, Geschichte und polnische Akzente im Herzen Graubündens

05.09.2026

Von links: Grażyna Kulczyk, Marek Prawda

Am 5. September besuchte Chargé d’Affaires a.i. Marek Prawda das Muzeum Susch in Graubünden – einen außergewöhnlichen Ort für zeitgenössische Kunst mit starken Verbindungen zu Polen.

Während seines Besuchs besichtigte er unter anderem die Ausstellung „Mariuccia Secol: Unraveling“, kuratiert von Monika Branicka und Eva Brioschi. Es handelt sich um die erste große institutionelle Retrospektive der italienischen Künstlerin und Aktivistin Mariuccia Secol. Die Ausstellung präsentiert mehr als 70 Jahre ihres künstlerischen Schaffens – von Werken, die sich mit den Erfahrungen des Krieges auseinandersetzen, bis hin zu Arbeiten über Frauenrechte, Ausgrenzung, Migration, Gewalt und die ökologische Krise.

Das Muzeum Susch nimmt in der polnisch-schweizerischen Kulturlandschaft einen besonderen Platz ein. Es wurde von Grażyna Kulczyk, einer polnischen Kunstsammlerin, Unternehmerin und langjährigen Förderin der zeitgenössischen Kunst, gegründet.

Ein wichtiger Bestandteil der Mission des Museums ist es, das Schaffen von Künstlerinnen und Künstlern aus Polen sowie aus Mittel- und Osteuropa im internationalen Kontext der zeitgenössischen Kunst zu präsentieren und einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

In den Räumen des Museums sind auch Werke bedeutender polnischer Künstlerinnen und Künstler zu sehen, darunter Magdalena Abakanowicz, Mirosław Bałka, Zofia Kulik, Joanna Rajkowska, Monika Sosnowska und Piotr Uklański.

Auch architektonisch beeindruckt das Muzeum Susch: Es befindet sich in einem historischen Ensemble aus einem ehemaligen Kloster und einer Brauerei, dessen Räume teilweise direkt in den alpinen Fels gehauen wurden.

Die Ausstellung „Mariuccia Secol: Unraveling“ ist noch bis zum 1. November 2026 zu sehen.

🌐  Muzeum Susch

Materialien

Kunstmagazin Parnass | September 2026 | Mariuccia Secol
Kunstmagazin​_Parnass​_September​_2026​_Mariuccia​_Secol.pdf 2.99MB

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